Open Doors Bericht 2005: 1,3 Prozent weniger internationale Studierende in den USA
Seit heute liegen mit dem aktuellen Open Doors Report, der jährlich vom Institute of International Education veröffentlicht wird, die neuesten offiziellen Daten zur Anzahl der internationalen Studierenden an amerikanischen Colleges und Universitäten vor. Wie von den meisten Experten nicht anders erwartet, hat sich der Abwärtstrend der vergangenen zwei Jahre weiter fortgesetzt: Im akademischen Jahr 2004/05 studierten demnach 565.039 internationale Studierende in den USA und damit 7.470 weniger als im Vorjahr, was einem leichten Minus von 1,3 Prozent entspricht.
Auch die Anzahl der Studierenden aus Deutschland ist mit minus 1,2 Prozent wiederum leicht zurückgegangen und liegt nun bei 8.640. (Die höchste Zahl gab es 2000/01 mit insgesamt 10.128 Deutschen.) 44% davon sind in Masters- und Ph.D.-Studiengängen eingeschrieben, 42% studieren im Undergraduate-Bereich, wie dem Länderüberblick für Deutschland zu entnehmen ist. Trotz der leichten Rückgänge ist Deutschland jedoch in diesem Jahr wieder in die Top 10 derjenigen Länder aufgestiegen, die die meisten Studierenden in die USA entsenden. Nach wie vor wird diese Liste deutlich von den asiatischen Ländern dominiert:
1. Indien (80.466)
2. China (62.523)
3. Südkorea (53.358)
4. Japan (42.215)
5. Kanada (28.140)
6. Taiwan (25.914)
7. Mexiko (13.063)
8. Türkei (12.474)
9. Deutschland (8.640)
10. Thailand (8.637)
Die ersten Reaktionen auf die neuen Zahlen waren gemischt, berichtet der Chronicle of Higher Education: Während einige Experten den leichten Rückgang als normale Stabilisierung nach einigen Jahren steilen Anstiegs betrachten, schätzen andere wie Victor Johnson von NAFSA den Negativtrend deutlich pessimistischer ein: „This is a glass that you would have to characterize as half-empty.“
Über die Ursachen sind sich jedoch alle einig: zu viele Hürden bei der Visumsbeantragung, verstärkte Konkurrenz aus anderen englischsprachigen Ländern, Verbesserungen in der Bildungsqualität vieler Entsenderstaaten sowie der weltweit verbreitete Eindruck, dass man seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als Ausländer in den USA nicht mehr willkommen ist. Ob der Abwärtstrend sich weiter verfestigt, ist jedoch nicht gesagt: Einer aktuellen (wenn auch weniger repräsentativen) Blitzumfrage zufolge hat sich die Zahl der internationalen Studierenden nämlich im laufenden akademischen Jahr an vielen Hochschulen bereits wieder erhöht.
Übrigens: Die international begehrtesten US-Universitäten sind folgende:
1. University of Southern California
2. University of Illinois at Urbana-Champaign
3. University of Texas at Austin
4. Columbia University (New York)
5. New York University
6. Purdue University, Main Campus (Indiana)
7. University of Michigan – Ann Arbor
8. Boston University (Massachussetts)
9. University of California – Los Angeles
10. The Ohio State University, Main Campus
Überrascht?
Auch die Anzahl der Studierenden aus Deutschland ist mit minus 1,2 Prozent wiederum leicht zurückgegangen und liegt nun bei 8.640. (Die höchste Zahl gab es 2000/01 mit insgesamt 10.128 Deutschen.) 44% davon sind in Masters- und Ph.D.-Studiengängen eingeschrieben, 42% studieren im Undergraduate-Bereich, wie dem Länderüberblick für Deutschland zu entnehmen ist. Trotz der leichten Rückgänge ist Deutschland jedoch in diesem Jahr wieder in die Top 10 derjenigen Länder aufgestiegen, die die meisten Studierenden in die USA entsenden. Nach wie vor wird diese Liste deutlich von den asiatischen Ländern dominiert:
1. Indien (80.466)
2. China (62.523)
3. Südkorea (53.358)
4. Japan (42.215)
5. Kanada (28.140)
6. Taiwan (25.914)
7. Mexiko (13.063)
8. Türkei (12.474)
9. Deutschland (8.640)
10. Thailand (8.637)
Die ersten Reaktionen auf die neuen Zahlen waren gemischt, berichtet der Chronicle of Higher Education: Während einige Experten den leichten Rückgang als normale Stabilisierung nach einigen Jahren steilen Anstiegs betrachten, schätzen andere wie Victor Johnson von NAFSA den Negativtrend deutlich pessimistischer ein: „This is a glass that you would have to characterize as half-empty.“
Über die Ursachen sind sich jedoch alle einig: zu viele Hürden bei der Visumsbeantragung, verstärkte Konkurrenz aus anderen englischsprachigen Ländern, Verbesserungen in der Bildungsqualität vieler Entsenderstaaten sowie der weltweit verbreitete Eindruck, dass man seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als Ausländer in den USA nicht mehr willkommen ist. Ob der Abwärtstrend sich weiter verfestigt, ist jedoch nicht gesagt: Einer aktuellen (wenn auch weniger repräsentativen) Blitzumfrage zufolge hat sich die Zahl der internationalen Studierenden nämlich im laufenden akademischen Jahr an vielen Hochschulen bereits wieder erhöht.
Übrigens: Die international begehrtesten US-Universitäten sind folgende:
1. University of Southern California
2. University of Illinois at Urbana-Champaign
3. University of Texas at Austin
4. Columbia University (New York)
5. New York University
6. Purdue University, Main Campus (Indiana)
7. University of Michigan – Ann Arbor
8. Boston University (Massachussetts)
9. University of California – Los Angeles
10. The Ohio State University, Main Campus
Überrascht?
TransatlanTicker - 14. Nov, 23:15



