Location matters: Lebenshaltungskosten in den USA
Ein Studienaufenthalt in den USA ist für viele eine recht kostspielige Sache, denn neben den Studiengebühren schlagen natürlich auch die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Lehrbücher und Freizeitaktivitäten zu Buche. Wie viel Geld für diese Posten einkalkuliert werden muss, hängt vom Studienort ab: Die Unterschiede in den Lebenshaltungskosten sind von US-Staat zu US-Staat sowie von Region zu Region erheblich. Zu den Lieblingszielen deutscher Studierender in den USA gehören die Ostküstenstaaten und Kalifornien. Dies sind allerdings gleichzeitig die teuersten Wohn- und Studienorte des Landes. So ist es zum Beispiel um 93.3% teurer in San Francisco zu leben als, sagen wir, in Cedar Falls, Iowa. Und wer schon einmal versucht hat, eine günstige Studentenbude in New York City zu finden, wird bestätigen, dass zumindest in Manhattan häufig auch noch die kleinste Kammer ein Vermögen kostet. Die durchschnittliche Monatsmiete für eine Ein-Zimmer-Wohnung in New York City beträgt denn auch 2.788 US-Dollar. Zum Vergleich: In Tampa, Florida zahlt man dafür 623 US-Dollar.
Nicht zu unterschätzen sind auch die unterschiedlichen Steuergesetzgebungen der einzelnen US-Staaten: Während man vielerorts beim Einkaufen genau den Betrag zahlt, der auf dem Preisschild steht, wird anderswo an der Kasse noch eine Verkaufssteuer ("sales tax") draufgerechnet. In Chicago zum Beispiel sind das immerhin 9%. Über ein Studienjahr macht sich das durchaus bemerkbar. Generell gilt, dass das Leben in Städten teurer ist als in ländlichen Gegenden. Aber auch dies muss nicht immer stimmen: Wer die University of Connecticut im kleinstädtischen Stamford, CN, besucht, zahlt 1,44 US-Dollar für einen Laib Brot, während die Studierenden der University of Texas im fünf Mal größeren Austin nur 74 cents dafür berappen müssen. Es lohnt sich also, sich bei der Kostenkalkulation für einen USA-Aufenthalt nicht nur die Studiengebühren, sondern auch die Lebenshaltungskosten der jeweiligen Region genau anzusehen. Das Institute of International Education gibt jedes Jahr eine Liste mit durchschnittlichen Lebenshaltungskosten ("monthly maintenance rates") für ausgewählte Universitäten quer durch die USA heraus, die man hier herunterladen kann.
Nicht zu unterschätzen sind auch die unterschiedlichen Steuergesetzgebungen der einzelnen US-Staaten: Während man vielerorts beim Einkaufen genau den Betrag zahlt, der auf dem Preisschild steht, wird anderswo an der Kasse noch eine Verkaufssteuer ("sales tax") draufgerechnet. In Chicago zum Beispiel sind das immerhin 9%. Über ein Studienjahr macht sich das durchaus bemerkbar. Generell gilt, dass das Leben in Städten teurer ist als in ländlichen Gegenden. Aber auch dies muss nicht immer stimmen: Wer die University of Connecticut im kleinstädtischen Stamford, CN, besucht, zahlt 1,44 US-Dollar für einen Laib Brot, während die Studierenden der University of Texas im fünf Mal größeren Austin nur 74 cents dafür berappen müssen. Es lohnt sich also, sich bei der Kostenkalkulation für einen USA-Aufenthalt nicht nur die Studiengebühren, sondern auch die Lebenshaltungskosten der jeweiligen Region genau anzusehen. Das Institute of International Education gibt jedes Jahr eine Liste mit durchschnittlichen Lebenshaltungskosten ("monthly maintenance rates") für ausgewählte Universitäten quer durch die USA heraus, die man hier herunterladen kann.
TransatlanTicker - 22. Feb, 17:18




Trackback URL:
http://transatlanticker.twoday.net/stories/3353997/modTrackback