Elitestudium USA: Die Spitze wird breiter
In Sachen Eliteuniversitäten tut sich etwas in den USA: Längst bilden die acht Hochschulen, die zur Ivy League zählen, nicht mehr die alleinige Spitzengruppe in der amerikanischen Hochschullandschaft. Rund 25 bis 40 Colleges und Universitäten, die man traditionell eine Stufe tiefer angesiedelt hätte, haben inzwischen zur Ivy League aufgeschlossen. Von diesen so genannten "new Ivies" war an dieser Stelle ja vor einiger Zeit bereits die Rede. Jetzt hat auch die New York Times dem Phänomen einen lesenswerten Artikel gewidmet. Demnach bewerben sich die besten High School Absolventen inzwischen nicht mehr ausschließlich bei Harvard, Columbia oder Yale, sondern zunehmend auch an anderen Hochschulen, deren Namen in den Ohren so mancher prestigebewusster Eltern noch nicht so recht nach Elite klingen möchten.
Tatsächlich ist es jedoch so, dass an diesen vermeintlich "zweitklassigen" Institutionen inzwischen genau so viele Bewerber abgelehnt werden wie an den allseits bekannten Eliteuniversitäten. Und „Selektivität“, also die Zulassungsquote, gilt in den USA als wichtiges Qualitätsmerkmal: Je mehr Bewerber abblitzen, desto besser die Hochschule. An den selektivsten Einrichtungen des Landes werden inzwischen nur noch 10% der Bewerber angenommen. Die Konkurrenz um die begehrten Elite-Studienplätze ist also so extrem wie nie zuvor, was unter anderem daran liegt, dass die Zahl der Schulabgänger kontinuierlich steigt, die Zahl der verfügbaren Studienplätze an den Top-Unis jedoch nicht. Von diesem Mangel profitiert nun eine Reihe von Institutionen, die bisher noch nicht zur höchsten Liga gerechnet wurden, aber aufgrund des riesigen Bewerberansturms der letzten Jahre enorm an Ansehen gewonnen haben und ihrerseits Bewerber ablehnen müssen, die vor 10 Jahren noch problemlos zugelassen worden wären.
Der New York Times Artikel nennt folgende Hochschulen als Beispiele:
Tatsächlich ist es jedoch so, dass an diesen vermeintlich "zweitklassigen" Institutionen inzwischen genau so viele Bewerber abgelehnt werden wie an den allseits bekannten Eliteuniversitäten. Und „Selektivität“, also die Zulassungsquote, gilt in den USA als wichtiges Qualitätsmerkmal: Je mehr Bewerber abblitzen, desto besser die Hochschule. An den selektivsten Einrichtungen des Landes werden inzwischen nur noch 10% der Bewerber angenommen. Die Konkurrenz um die begehrten Elite-Studienplätze ist also so extrem wie nie zuvor, was unter anderem daran liegt, dass die Zahl der Schulabgänger kontinuierlich steigt, die Zahl der verfügbaren Studienplätze an den Top-Unis jedoch nicht. Von diesem Mangel profitiert nun eine Reihe von Institutionen, die bisher noch nicht zur höchsten Liga gerechnet wurden, aber aufgrund des riesigen Bewerberansturms der letzten Jahre enorm an Ansehen gewonnen haben und ihrerseits Bewerber ablehnen müssen, die vor 10 Jahren noch problemlos zugelassen worden wären.
Der New York Times Artikel nennt folgende Hochschulen als Beispiele:
- Lehigh University
- Bowdoin College
- Middlebury College
- Colgate University
- Pomona College
- Emory University
- New York University
- Bucknell University
- Lafayette College
- Kenyon College
- Tufts University
- Universiy of Rochester
- University of Vermont
TransatlanTicker - 30. Mai, 07:30




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