Vanier Scholarships: Neue Stipendien der kanadischen Regierung zur Promotion in Kanada
[28.02.2008] Gute Nachrichten für herausragende Nachwuchswissenschaftler, die an einer Universität in Kanada promovieren möchten: In seiner gestrigen Rede zum Haushalt 2008 kündigte der kanadische Finanzminister James Flaherty die Einführung eines neuen Promotionsstipendiums an, das "die besten Doktoranden aus Kanada und der ganzen Welt zum Studium nach Kanada locken soll." Mit den neuen Vanier Scholarships - benannt nach dem ehemaligen Generalgouverneur, Diplomaten und Kriegshelden Georges Vanier - erhalten künftig 500 ausgewählte Doktoranden über einen Zeitraum von drei Jahren jährlich 50.000 Kanadische Dollar zur Finanzierung ihrer Promotion. Bewerben können sich Kanadier und Ausländer gleichermaßen.
Diese nationale Stipendieninitiative ist als eine Reaktion der Bundesregierung auf die Klagen vieler kanadischen Universitäten zu sehen, nicht über ausreichende Mittel zu verfügen, um die weltweit besten Nachwuchswissen- schaftler an ihren Campus zu holen. Die Vanier Scholarships sind somit als Konkurrenz zu den prestigeträchtigen Fulbright- (USA) und Rhodes-Stipendien (Großbritannien) gedacht und sollen Kanadas Position im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe weiter stärken. Dem gleichen Zweck soll die Werbekampagne dienen, mit der die Regierung ab Herbst Hochschulbildung "made in Canada“ als Markenprodukt etablieren will. Nachdem Kanada in den letzten Jahren gegenüber anderen beliebten Studienzielen wie Großbritannien, Australien, Neuseeland und natürlich den USA etwas den Anschluss verpasst hatte, wird nun also richtig Gas gegeben. Näheres zu den Bewerbungs- modalitäten für die neuen Promotionsstipendien, die erstmals für das akademische Jahr 2008-09 vergeben werden sollen, dürfte in Kürze zu erfahren sein (via MacLeans).
Nachtrag 11.05.2009: Inzwischen ist die Auswahl der ersten Bewerberrunde über die Bühne gegangen, und die 166 Stipendiaten des ersten Jahres [pdf] stehen fest. International hat das Programm allerdings seine Sogkraft noch nicht so recht entfalten können, denn von den 166 Auserwählten kommen nur 36 nicht aus Kanada. Immerhin fünf Doktoranden aus Deutschland sind dabei und dürfen sich nun in den nächsten drei Jahren über jeweils 50.000 Dollar Förderung freuen.
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Diese nationale Stipendieninitiative ist als eine Reaktion der Bundesregierung auf die Klagen vieler kanadischen Universitäten zu sehen, nicht über ausreichende Mittel zu verfügen, um die weltweit besten Nachwuchswissen- schaftler an ihren Campus zu holen. Die Vanier Scholarships sind somit als Konkurrenz zu den prestigeträchtigen Fulbright- (USA) und Rhodes-Stipendien (Großbritannien) gedacht und sollen Kanadas Position im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe weiter stärken. Dem gleichen Zweck soll die Werbekampagne dienen, mit der die Regierung ab Herbst Hochschulbildung "made in Canada“ als Markenprodukt etablieren will. Nachdem Kanada in den letzten Jahren gegenüber anderen beliebten Studienzielen wie Großbritannien, Australien, Neuseeland und natürlich den USA etwas den Anschluss verpasst hatte, wird nun also richtig Gas gegeben. Näheres zu den Bewerbungs- modalitäten für die neuen Promotionsstipendien, die erstmals für das akademische Jahr 2008-09 vergeben werden sollen, dürfte in Kürze zu erfahren sein (via MacLeans).
Nachtrag 11.05.2009: Inzwischen ist die Auswahl der ersten Bewerberrunde über die Bühne gegangen, und die 166 Stipendiaten des ersten Jahres [pdf] stehen fest. International hat das Programm allerdings seine Sogkraft noch nicht so recht entfalten können, denn von den 166 Auserwählten kommen nur 36 nicht aus Kanada. Immerhin fünf Doktoranden aus Deutschland sind dabei und dürfen sich nun in den nächsten drei Jahren über jeweils 50.000 Dollar Förderung freuen.
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TransatlanTicker - 28. Feb, 14:31




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