Überraschung: Harvard ist die neue Traum-Uni
Jedes Jahr im März, wenn Hunderttausende amerikanischer Studienbewerber nervös auf die Zulassungsbescheide der Colleges und Universitäten warten, veröffentlicht die Firma Princeton Review die Ergebnisse ihrer Umfrage College Hopes & Worries. Das Unternehmen, das mit Vorbereitungskursen zu allen gängigen Zulassungs- und Eignungstests eine Menge Geld verdient und nichts mit der gleichnamigen Universität in New Jersey zu tun hat, befragt jedes Jahr rund 10.000 High School Schüler und deren Eltern, die die Zeit der College- Bewerbung gerade hinter sich gebracht haben, nach ihren Erfahrungen, Hoffnungen und Sorgen. Heraus kommt dabei unter anderem eine wenig substanzielle, dafür aber umso medienwirksamere Liste von "Traumuniversitäten", an denen die jungen Amerikaner studieren würden, wenn weder Geld noch Schulnoten eine Rolle spielen würden.
Die diesjährige Rangliste wird angeführt von -- na?-- genau: Harvard, was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn in den vergangenen Jahren nicht jeweils die New York University diesen Spitzenplatz eingenommen hätte. Das war tatsächlich eine kleine Sensation, denn noch vor einigen Jahren galt sie als mittelmäßige Massen-Uni, die noch dazu kurz vor der Pleite stand. Nun ist also die alte Traum-Hierarchie wieder hergestellt:
Die Eltern träumen übrigens etwas anders:
Ansonsten wenig Neues: Nur 9% der Befragten geben akademische Aspekte als Grund für ihre Uni-Wahl an. Rund die Hälfte sucht nach einer Institution, die insgesamt am besten zu ihnen passt; bei einem Drittel spielt die Karriereplanung die größte Rolle. Immerhin zwei Drittel geben an, das Engagement einer Hochschule im Umweltschutz zumindest in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Die große Mehrheit der befragten Familien hat die Zeit der Collegebewerbung als extrem stressbeladen empfunden. Was man dagegen tun kann? "Viele Schaumbäder nehmen", meint ein Bewerber aus Kalifornien. "Versuchen, vorher im Lotto zu gewinnen", schlägt jemand aus Colorado vor. Der beste Rat kommt von einem Elternteil aus New Jersey: "Es gibt so viele gute Hochschulen -- nicht nur die zehn, bei denen sich alle bewerben." Genau.
Die diesjährige Rangliste wird angeführt von -- na?-- genau: Harvard, was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn in den vergangenen Jahren nicht jeweils die New York University diesen Spitzenplatz eingenommen hätte. Das war tatsächlich eine kleine Sensation, denn noch vor einigen Jahren galt sie als mittelmäßige Massen-Uni, die noch dazu kurz vor der Pleite stand. Nun ist also die alte Traum-Hierarchie wieder hergestellt:
- Harvard
- Stanford
- Princeton
- New York University
- Yale
- Brown
- Columbia
- Cornell
- University of Southern California
- University of California, Los Angeles (UCLA)
Die Eltern träumen übrigens etwas anders:
- Princeton
- Stanford
- Harvard
- New York University
- University of Notre Dame
- Cornell
- Duke
- Yale
- MIT
- Brown
Ansonsten wenig Neues: Nur 9% der Befragten geben akademische Aspekte als Grund für ihre Uni-Wahl an. Rund die Hälfte sucht nach einer Institution, die insgesamt am besten zu ihnen passt; bei einem Drittel spielt die Karriereplanung die größte Rolle. Immerhin zwei Drittel geben an, das Engagement einer Hochschule im Umweltschutz zumindest in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Die große Mehrheit der befragten Familien hat die Zeit der Collegebewerbung als extrem stressbeladen empfunden. Was man dagegen tun kann? "Viele Schaumbäder nehmen", meint ein Bewerber aus Kalifornien. "Versuchen, vorher im Lotto zu gewinnen", schlägt jemand aus Colorado vor. Der beste Rat kommt von einem Elternteil aus New Jersey: "Es gibt so viele gute Hochschulen -- nicht nur die zehn, bei denen sich alle bewerben." Genau.
TransatlanTicker - 28. Mrz, 16:31




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