About TransatlanTicker

Tausend Tage TransatlanTicker

Heute gibt’s ein kleines Jubiläum zu feiern: Der TransatlanTicker ist seit genau 1000 Tagen online! Als ich im September 2005 mit dem Bloggen begann, war der Ticker hauptsächlich als eine Art öffentliches Notizbuch gedacht, das mir dabei helfen sollte, in meinem alten Fachgebiet (Studienberatung USA) auf dem Laufenden zu bleiben, während ich mir ein neues Berufsfeld als professioneller Übersetzer erschloss. Außerdem wollte ich das damals noch recht unbekannte Medium Blog dafür nutzen, Stories und Informationen z.B. über aktuelle Stipendien amerikanischer Hochschulen zu verbreiten, die man (bis heute) auf allen herkömmlichen, mehr oder weniger statischen "Studieren-in-den-USA"-Webseiten vergeblich sucht. Dass ich dann so lange mit dem Bloggen durchhalten würde, hätte ich damals nicht gedacht.

Gefreut und bestärkt hat mich die schnell einsetzende positive Resonanz: Zuerst gab es ein kräftiges Lob von der Kultur- und Bildungsabteilung des US Außenministeriums; ein Jahr später wurde ich als Autor für die die komplett überarbeiteten Neuausgaben der DAAD-Studienführer USA und Kanada verpflichtet. Aus zahlreichen E-Mails weiß ich, dass viele der inzwischen fast 300 Einträge im TransatlanTicker dem einen oder anderen bei der Suche nach Informationen weitergeholfen haben. Das freut mich natürlich am meisten, denn darum soll es hier ja in erster Linie gehen. Wenn ich mir eines für die nächsten 1000 Tage wünschen dürfte, dann, dass die Kommentarfunktion häufiger genutzt wird. Selbstverständlich beantworte ich auch weiterhin gerne E-Mails, aber für die Lebendigkeit des Blogs wäre es schöner, die Rückfragen wären über die Kommentare für alle Leser sichtbar.

Wie geht es jetzt weiter? In der kommenden Woche bin ich zu Gast in der kanadischen Provinz Nova Scotia, wo ich 10 Tage lang die Gelegenheit haben werde, einen Einblick in das Hochschulsystem dieser mit erstklassigen Universitäten reich gesegneten Atlantikprovinz zu bekommen. Das "Tour-Tagebuch" mit Porträts aller besuchten Hochschulen folgt dann ab Ende Juni hier im TransatlanTicker. Außerdem werde ich ab Juli einmal pro Monat einen Gastbeitrag zum neuen Blog von Academics.de beisteuern, dem Job- und Karriereportal der Wissenschaft. Fürs erste also vielen Dank an die treuen Ticker-Leser, viel Spaß beim Fußball Gucken und bis bald. Take care!

U.S. Außenministerium würdigt TransatlanTicker

Jedes Jahr nehmen Tausende von Menschen weltweit an Austausch- programmen mit den USA teil, die durch die Bildungs- und Kulturabteilung des U.S. Außenministeriums gefördert werden. Zu den bekanntesten dieser Programme zählen hierzulande das Fulbright Programm (Studium) und das Parlamentarische Patenschafts Programm (Schüleraustausch), aber darüber hinaus gibt es noch viele andere mehr. Unter den ehemaligen Teilnehmern all dieser Programme kürt das Außenministerium jeden Monat einen „Ehemaligen des Monats“ (Alumnus of the Month), der/die sich nach der Rückkehr ins Heimatland durch besonderen Einsatz in den Bereichen zivilgesellschaftliches Engagement und internationale Verständigung hervorgetan hat.

Ich freue mich sehr, dass nach Ehemaligen aus Kamerun, Afghanistan und Usbekistan im Oktober die Wahl auf den TransatlanTicker gefallen ist. Im Herbst 2002 hatte ich an einem Fortbildungsprogramm für US-Bildungsberater teilgenommen und wurde so zu einem State Department Alumnus. In der „Laudatio“ heißt es: „[The TransatlanTicker] is indeed an excellent resource for all who are interested in an exchange program with the U.S. [Carsten] maintains the site in his free time, updating it regularly, and offers the information for free to everyone who is interested.” So ist es, und so soll es bleiben. Herzlichen Dank!

alumnusNachtrag 22.01.07: Auf der aktuellen Website des U.S.-Außenministeriums werden inzwischen bereits meine Nachfolger geehrt. Für alle, die sich für den Originaltext der Auszeichnung interessieren, habe ich einen Screenshot
gemacht - zum Vergrößern einfach auf die Grafik rechts klicken.


PS: Wer ebenfalls an einem der vom U.S. Außenministerium geförderten Austauschprogramme teilgenommen hat, sollte es sich nicht entgehen lassen, sich auf der Alumni-Seite anzumelden. Für registrierte Ehemalige bietet der passwortgeschützte Bereich zahlreiche nützliche Funktionen wie z.B. Stipendien- und Jobangebote, kostenlose Zeitschriftendatenbanken und natürlich die Möglichkeit zu Kontaktaufnahme und Networking mit anderen Ehemaligen. Für Alumni aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es sogar einen gesonderten Bereich mit speziellen Angeboten.

TransatlanTicker im Hauptstadtblog

Das Berliner Hauptstadtblog bringt heute unter dem Titel "Speed Dating in Sachen Bildung" ein Interview mit mir über den ICEF Berlin Workshop, den ich vor ein paar Wochen für CollegeCouncil besucht habe. Das ist ein riesiger Networking-Event für Bildungsanbieter und Bildungsagenturen aus aller Welt, auf dem sich so mancher den Mund fusselig redet. Wer sich ein bisschen für die internationale Bildungsbranche interessiert, sollte mal reinlesen. Und wer sich für Berlin interessiert, sollte das Hauptstadtblog abonnieren: Det is ne Wucht!

Über dieses Weblog:

[Click here for an English version.]

Die Vereinigten Staaten sind und bleiben trotz zunehmender Konkurrenz aus Australien, Neuseeland und der Europäischen Union das weltweit beliebteste Ziel für Studium, Praktikum und Forschung im Ausland.

Der TransatlanTicker möchte Abiturienten, Studierenden, Nachwuchswissenschaftlern, jungen Berufstätigen, aber auch Akademischen Auslandsämtern, Career Centers, Journalisten und allen anderen, die sich für Bildung in den USA interessieren, informative und nützliche Neuigkeiten aus der transatlantischen Kultur- und Bildungsszene bieten: neue Studiengänge, Stipendien, Postdoc-Stellen, Tipps zur Bewerbung und Jobsuche, Hochschulprofile, Visa-News, Trends, Trivia und vieles mehr - alles unterhaltsam und kompetent kommentiert.

Außerdem soll diese Seite ein Forum für Diskussion und Vernetzung sein, das diejenigen, die einen Bildungsaufenthalt in den USA planen, mit anderen in Kontakt bringt, die bereits dort sind bzw. waren und aus erster Hand berichten können.

Nice to meet you.

Guten Tag, Carsten Bösel mein Name. Unter dem Titel consultUS arbeite als selbstständiger Studienberater (Schwerpunkt USA), Buchautor und Übersetzer in Berlin und bin unter anderem für eine Reihe von Institutionen im Kultur- und Bildungsbereich tätig, z.B. die CollegeCouncil gGmbH oder die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Mit dem TransatlanTicker möchte ich meine Expertise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und eine Plattform für Diskussion und Austausch bieten.

Studiert habe ich Nordamerikastudien, Politikwissenschaft und Publizistik an der Freien Universität Berlin und der Duke University (Durham, North Carolina, USA). Im Herbst 1999 begann ich, für den Council on International Educational Exchange (CIEE) als Bildungsreferent im Amerika Haus Berlin zu arbeiten und übernahm zwei Jahre später die fachliche Leitung aller CIEE-Beratungszentren in den Amerika Häusern Berlin, Köln, Frankfurt/M. und im U.S. Generalkonsulat Leipzig. Anschließend habe ich als Programmkoordinator die Sprach- und Studienprogramme verschiedener internationaler Bildungs- und Kultur- austauschorganisationen betreut. Seit Anfang 2006 arbeite ich freiberuflich.

Als das U.S. Außenministerium kürzlich mein jahrelanges Engagement für den deutsch-amerikanischen Bildungsaustausch und meine Arbeit am TransatlanTicker als herausragend gewürdigt hat, habe ich mich natürlich riesig über diese Auszeichnung gefreut.

Zurzeit schreibe ich unter anderem an den neuen Ausgaben der DAAD Studienführer USA und Kanada, die beide im März 2008 im W. Bertelsmann Verlag erscheinen werden.

Kontakt: carsten [AT] transatlanticker.de

[AT] bitte durch das "@"-Zeichen ersetzen - ich möchte Spam vermeiden.

Der TransatlanTicker ist da!

Wenn es um Studieren, Arbeiten und Forschen im Ausland geht, sind und bleiben die USA trotz schwieriger politischer Großwetterlage und verschärfter Einreisebestimmungen das Wunschziel Nummer 1 von Tausenden (nicht nur) deutschen Studierenden, Praktikanten und Wissenschaftlern. Mit Recht: Viele amerikanische Hochschulen und Unternehmen sind weltweit führend und setzen wissenschaftlich wie wirtschaftlich-technisch die innovativen Akzente, die häufig zum internationalen Maßstab werden. Wer wie ich einmal längere Zeit als Student an einer U.S. Universität verbracht hat, weiß überdies um die besondere Betreuung und Wertschätzung, die jedem/r einzelnen Studierenden dort entgegen gebracht wird, und um die motivierende Campus-Atmosphäre, die deutsche Hochschulen trotz mancher Reformen immer noch allzu häufig vermissen lassen.

Im Gegensatz zur immer einfacher werdenden Studien- und Arbeitsmobilität innerhalb der Europäischen Union ist ein Bildungsaufenthalt in den USA jedoch mehr denn je mit intensiver Vorbereitung und langfristiger Planung verbunden. Und das nicht nur aus organisatorischen und visumsrechtlichen Gründen: Zu komplex und unterschiedlich ist das amerikanische Bildungssystem, als dass sich ein ernsthaftes Vorhaben mal eben mit links realisieren ließe. Aus meiner langjährigen Erfahrung als US-Studienberater weiß ich, dass vielen Interessenten die entscheidenden Fragen, die eigentlich zu klären wären, zu Beginn unserer Gespräche noch gar nicht bewusst waren.

Angesichts einer in vieler Hinsicht nur scheinbaren Angleichung der deutschen und amerikanischen Hochschulsysteme durch die flächendeckende Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen sind also Informationen und praktische Tipps zur Vermeidung von Missverständnissen wichtiger denn je. Übrigens nicht nur für Studierende und Praktikanten: Auch Mitarbeiter in den Akademischen Auslandsämtern, in den Personalbüros von international rekrutierenden Unternehmen oder Journalisten aus den Ressorts Wissen und Bildung müssen mit den Grundzügen des amerikanischen Bildungswesens vertraut sein und sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten, um fundiert und effizient arbeiten zu können.

Für diese im weitesten Sinne transatlantische Bildungs-Community gibt es mit dem TransatlanTicker ab sofort das erste deutschsprachige Weblog zum Thema. Anders als die zahlreichen mehr oder weniger statischen Websites mit ihren einführenden Überblicksdarstellungen und Linksammlungen (als wichtigste wären an dieser Stelle die Seiten der U.S.-Botschaft und der Fachhochschule Hannover zu nennen) ist der TransatlanTicker wie jedes gute Weblog dynamisch, aktuell und interaktiv. Mein Ziel ist es nicht, das amerikanische Bildungssystem ein weiteres Mal ausführlich und systematisch zu beschreiben, sondern Lust auf einen Bildungsaufenthalt in den USA zu machen, praktische Tipps zu dessen Umsetzung zu liefern sowie Meinungsaustausch und transatlantisches Networking anzuregen.

In diesem Sinne: Stay tuned!

:: TransatlanTicker ::

Wer schreibt hier?

Willkommen beim TransatlanTicker! Ich heiße Carsten Bösel und bin als Autor, Übersetzer und unabhängiger Studienberater mit Schwerpunkt USA und Kanada tätig. Auf dieser Seite blogge ich regelmäßig über Neuigkeiten aus der nordameri- kanischen Hochschulszene: Studiengänge, Stipendien, Bewerbungstipps, Sprach- und Eignungstests, Postdoc-Stellen, Campusleben und vieles mehr. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Kommentare!

Mehr über meine Arbeit:

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Zuletzt aktualisiert: 3. Jul, 10:41

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