College-Wettbewerb: Hamburger braten für Fortgeschrittene
In der Grundschulzeit hatte ich einen Freund -- nennen wir ihn Daniel -- der sich stundenlang damit beschäftigen konnte, immer neue und ziemlich durchgeknallte Fantasiemaschinen zu zeichnen. Während ich Donald Duck Comics verschlang, füllte er ganze DIN A3 Blätter mit skurrilen Apparaten, die in ausgeklügelten Arbeitsprozessen mehr oder weniger absurde Tätigkeiten verrichten konnten, manchmal aber auch etwas Nützliches zustande brachten. Ich erinnere mich noch gut an eine Konstruktion, die Frühstückseier direkt aus dem Nest der Henne in den Kochtopf und anschließend gut abgeschreckt in den Eierbecher bugsieren und köpfen konnte. Der mechanische Aufwand war beträchtlich, und der Tierschutzbund wäre not amused gewesen.
Dass auch Studenten noch eine diebische Freude am Erfinden exotischer und vollkommen überflüssiger Maschinen haben können, zeigt zum Beispiel der Rube Goldberg Contest, der am vergangenen Wochenende bereits zum 25. Mal an der Purdue University im US-Staat Indiana veranstaltet wurde. Benannt nach dem amerikanischen Cartoonisten Reuben "Rube" Goldberg, der vor allem für seine satirischen Zeichnungen von Maschinen bekannt ist, die auf hochkomplizierte Weise die einfachsten Tätigkeiten verrichten, konkurrieren in dem Wettbewerb Teams aus Ingenieur-Studenten verschiedener US-Hochschulen um die ausgefallenste Konstruktion. In diesem Jahr galt es, eine Maschine zur Herstellung von Hamburgern zu bauen - ein Prozess also, für den eigentlich nur wenige simple Handgriffe nötig sind. (Und es gibt Menschen, die selbst diese schon für überflüssig halten.) Die Sieger- konstruktion, erdacht von Studierenden der gastgebenden Purdue University, benötigt dafür sage und schreibe 156 Arbeitsschritte.
Der zweite Platz ging an eine Maschine der Texas A&M University, zu deren Hamburger-Zubereitung unter anderem ein platzender Werbeballon, eine riesige Kabelrolle sowie ein abstürzender Hochseiltechniker gehören, der in einen Holzschuppen kracht. Mit dabei waren außerdem Teams der SUNY Buffalo (3. Platz), Michigan Tech, Penn State und UT Austin. Die Vorjahrssieger der Ferris State University hatten auch dieses Mal gute Aussichten auf den Sieg, wenn nicht während der Vorführung eine Sicherung durchgebrannt wäre. Mein Schulfreund Daniel hätte sicher seine helle Freunde an dem Wettbewerb gehabt. Er hat dann übrigens später Ingenieurwissenschaft studiert, ich amerikanische Literatur -- Duck sei Dank.
Dass auch Studenten noch eine diebische Freude am Erfinden exotischer und vollkommen überflüssiger Maschinen haben können, zeigt zum Beispiel der Rube Goldberg Contest, der am vergangenen Wochenende bereits zum 25. Mal an der Purdue University im US-Staat Indiana veranstaltet wurde. Benannt nach dem amerikanischen Cartoonisten Reuben "Rube" Goldberg, der vor allem für seine satirischen Zeichnungen von Maschinen bekannt ist, die auf hochkomplizierte Weise die einfachsten Tätigkeiten verrichten, konkurrieren in dem Wettbewerb Teams aus Ingenieur-Studenten verschiedener US-Hochschulen um die ausgefallenste Konstruktion. In diesem Jahr galt es, eine Maschine zur Herstellung von Hamburgern zu bauen - ein Prozess also, für den eigentlich nur wenige simple Handgriffe nötig sind. (Und es gibt Menschen, die selbst diese schon für überflüssig halten.) Die Sieger- konstruktion, erdacht von Studierenden der gastgebenden Purdue University, benötigt dafür sage und schreibe 156 Arbeitsschritte.
Der zweite Platz ging an eine Maschine der Texas A&M University, zu deren Hamburger-Zubereitung unter anderem ein platzender Werbeballon, eine riesige Kabelrolle sowie ein abstürzender Hochseiltechniker gehören, der in einen Holzschuppen kracht. Mit dabei waren außerdem Teams der SUNY Buffalo (3. Platz), Michigan Tech, Penn State und UT Austin. Die Vorjahrssieger der Ferris State University hatten auch dieses Mal gute Aussichten auf den Sieg, wenn nicht während der Vorführung eine Sicherung durchgebrannt wäre. Mein Schulfreund Daniel hätte sicher seine helle Freunde an dem Wettbewerb gehabt. Er hat dann übrigens später Ingenieurwissenschaft studiert, ich amerikanische Literatur -- Duck sei Dank.
TransatlanTicker - 8. Apr, 13:02

Das Foto zeigt Mathematikprofessor MingQing Xao bei einer Vorlesung. Besonders packend scheint der Vortrag nicht zu sein, denn die Studierenden dämmern so vor sich hin: Einer gähnt herzhaft, ein anderer schläft offenbar schon, eine dritte untersucht die Geometrie ihrer Fingernägel, und die Kommilitonin in Grün bohrt in der Nase. Insgesamt folgen maximal zwei von elf Studierenden dem Unterricht. Super! Da muss wohl die Presseabteilung der Universität, über die das Foto auf die Webseite gelangt ist, gleich mit gepennt haben. Inzwischen ist das Bild entfernt worden. Danke an 
Im Bereich des „open video content“ hat sich insbesondere die Universität Berkeley einen Namen gemacht, die das zur Verfügung stellen von kostenlosen Unterrichtsmit- schnitten als Teil ihrer öffentlichen Aufgabe begreift. Auf den
Am Boston Collegezum Beispiel läuft demnächst die dritte Folge von

