Internationale Studenten: Kanada holt auf
[15.10.09] Lange lag Kanada weit hinter anderen englischsprachigen Ländern wie den USA, Australien oder Großbritannien zurück, was den Anteil internationaler Studenten an den Universitäten betraf. Doch damit könnte es bald vorbei sein, denn in diesem Jahr dürfen sich die kanadischen Hochschulen endlich über Rekordzahlen bei den Neuzugängen aus dem Ausland freuen, wie der Chronicle of Higher Education kürzlich berichtete. Demnach liegen die Zuwächse an internationalen Studenten bei vielen Universitäten im zweistelligen Bereich. Die University of Toronto z.B. meldet eine Zunahme von 11% gegenüber dem Vorjahr, an der McGill University (Montreal) stieg die Zahl der Bachelorstudenten aus dem Ausland um 17%, und an der University of Alberta in Edmonton werden im kommenden sogar 45% mehr Ausländer studieren als zuvor.
Woran liegt's? Zum einen sind die kanadischen Behörden in den letzten Jahren endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und haben attraktive Rahmenbedingungen für ein Studium in Kanada geschaffen, z.B. mit einer Liberalisierung der Arbeitsmöglichkeiten während und nach dem Studium sowie vereinfachten Einbürgerungsmodalitäten für ausländische Absolventen kanadischer Hochschulen. Mit den neu geschaffenen und hoch dotierten Vanier-Stipendien sollen die besten internationalen Doktoranden ins Land geholt werden, und seit diesem Jahr gibt es nun auch eine einheitliche internationale Marketingkampagne für das Studium in Kanada: Imagine: Education in/au Canada. Während in den USA die Studiengebühren weiter emporschnellen, bleibt das Studium in Kanada trotz erhöhter Gebühren für Ausländer einigermaßen erschwinglich, zumal auch die Zahl der Stipendien zunimmt.
Das eigentliche Erfolgsgeheimnis dürfte jedoch darin bestehen, dass die kanadischen Unis tagtäglich hervorragende Arbeit bei der Betreuung internationaler Studenten leisten, was sich allmählich weltweit herumspricht. In der Provinz Nova Scotia konnte ich mich im vergangenen Jahr persönlich davon überzeugen. Hinzu kommt, dass viele Hochschulen ihre individuellen Bemühungen um Studierende aus dem Ausland in den letzten Jahren intensiviert haben - eine langfristige Investition, die sich jetzt auszuzahlen scheint. Außerdem dürften die Unis von Kanadas positivem Imagewandel profitieren, denn das Land wird offenbar nicht mehr ausschließlich mit Ahornsirup, Trappern und unberührter Wildnis in Verbindung gebracht. "Viele unserer internationalen Familien halten Kanada für 'cool'", sagt z.B. Karen McKellin von der University of British Columbia. "'Cool' im Sinne von besonnen, ordentlich und einem Ort, der ihren Kindern eine solide Bildung in wunderschöner Umgebung und zu einem bezahlbaren Preis bietet." Na dann, nichts wie hin.
Woran liegt's? Zum einen sind die kanadischen Behörden in den letzten Jahren endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und haben attraktive Rahmenbedingungen für ein Studium in Kanada geschaffen, z.B. mit einer Liberalisierung der Arbeitsmöglichkeiten während und nach dem Studium sowie vereinfachten Einbürgerungsmodalitäten für ausländische Absolventen kanadischer Hochschulen. Mit den neu geschaffenen und hoch dotierten Vanier-Stipendien sollen die besten internationalen Doktoranden ins Land geholt werden, und seit diesem Jahr gibt es nun auch eine einheitliche internationale Marketingkampagne für das Studium in Kanada: Imagine: Education in/au Canada. Während in den USA die Studiengebühren weiter emporschnellen, bleibt das Studium in Kanada trotz erhöhter Gebühren für Ausländer einigermaßen erschwinglich, zumal auch die Zahl der Stipendien zunimmt.
Das eigentliche Erfolgsgeheimnis dürfte jedoch darin bestehen, dass die kanadischen Unis tagtäglich hervorragende Arbeit bei der Betreuung internationaler Studenten leisten, was sich allmählich weltweit herumspricht. In der Provinz Nova Scotia konnte ich mich im vergangenen Jahr persönlich davon überzeugen. Hinzu kommt, dass viele Hochschulen ihre individuellen Bemühungen um Studierende aus dem Ausland in den letzten Jahren intensiviert haben - eine langfristige Investition, die sich jetzt auszuzahlen scheint. Außerdem dürften die Unis von Kanadas positivem Imagewandel profitieren, denn das Land wird offenbar nicht mehr ausschließlich mit Ahornsirup, Trappern und unberührter Wildnis in Verbindung gebracht. "Viele unserer internationalen Familien halten Kanada für 'cool'", sagt z.B. Karen McKellin von der University of British Columbia. "'Cool' im Sinne von besonnen, ordentlich und einem Ort, der ihren Kindern eine solide Bildung in wunderschöner Umgebung und zu einem bezahlbaren Preis bietet." Na dann, nichts wie hin.
TransatlanTicker - 15. Okt, 14:15



