Master of Arts in Life Experience
Der UniSPIEGEL berichtet heute von einem neuen Trick der Titelhändler, akademische Abschlüsse von (imaginären) Bildungseinrichtungen, deren Namen denen von renommierten Hochschulen zum Verwechseln ähnlich sehen, an den Mann und an die Frau zu bringen. So kann problemlos und unbürokratisch gegen Überweisung ein Doktortitel z.B. von der "Standford University" oder der "Berkley University" erworben werden. Die entsprechenden Urkunden sind natürlich völlig wertlos.
Der Schwindel mit akademischen Pseudo-Titeln ist in den USA seit Jahrzehnten ein Millionen Dollar schweres Geschäft. Erst vor ein paar Wochen hat der US-Geheimdienst in einer großen Razzia mit der St. Regis University eine sogenannte "diploma mill" ausgehoben. Warum lassen sich so viele Menschen auf dieses Spiel ein? Viele benötigen für den nächsten Karrieresprung dringend einen (weiteren) Abschluss, haben aber weder Zeit noch Geld noch Lust, diesen auf regulärem Wege zu erwerben. Andere sind offenbar tatsächlich so naiv zu glauben, dass Ihnen für Lebens- und Berufserfahrung allein akademische Würden zuteil werden.
Rechtlich möglich ist dies in den USA deshalb, weil die Colleges und Universitäten nicht wie in den meisten anderen Ländern staatlich anerkannt und überprüft werden. Die Qualitätskontrolle findet stattdessen in einem komplizierten Verfahren der freiwilligen Selbstkontrolle in Form der Akkreditierung statt - entweder durch regionale Organe der akademischen Selbstverwaltung oder durch fachspezifische Kommissionen, die die Akkreditierung von speziellen Fachstudiengängen übernehmen. Wichtig: Nur Studienleistungen und Abschlüsse von solcherart akkreditierten Institutionen haben die Chance, für Weiterstudium oder Beruf anerkannt zu werden.
Natürlich schmücken sich auch die fiktiven Universitäten gern mit Akkreditierungen durch ebenso fiktive Kommissionen. Akademische Titel sind in den USA nicht geschützt, und Fantasie-Abschlüsse zu verkaufen ist prinzipiell nicht strafbar. Deren Erwerb allerdings schon. Hier heißt es insbesondere im Zeitalter des "distance learning" bei der Suche nach einer geeigneten und erschwinglichen Hochschule in den USA also wachsam sein und die Angaben genau nachprüfen, z.B. beim Council for Higher Education Accreditation (CHEA) ! Schon mancher hat auf diese Art und Weise viel Geld investiert und sich am Ende damit selbst ein Bein gestellt.
Der Schwindel mit akademischen Pseudo-Titeln ist in den USA seit Jahrzehnten ein Millionen Dollar schweres Geschäft. Erst vor ein paar Wochen hat der US-Geheimdienst in einer großen Razzia mit der St. Regis University eine sogenannte "diploma mill" ausgehoben. Warum lassen sich so viele Menschen auf dieses Spiel ein? Viele benötigen für den nächsten Karrieresprung dringend einen (weiteren) Abschluss, haben aber weder Zeit noch Geld noch Lust, diesen auf regulärem Wege zu erwerben. Andere sind offenbar tatsächlich so naiv zu glauben, dass Ihnen für Lebens- und Berufserfahrung allein akademische Würden zuteil werden.
Rechtlich möglich ist dies in den USA deshalb, weil die Colleges und Universitäten nicht wie in den meisten anderen Ländern staatlich anerkannt und überprüft werden. Die Qualitätskontrolle findet stattdessen in einem komplizierten Verfahren der freiwilligen Selbstkontrolle in Form der Akkreditierung statt - entweder durch regionale Organe der akademischen Selbstverwaltung oder durch fachspezifische Kommissionen, die die Akkreditierung von speziellen Fachstudiengängen übernehmen. Wichtig: Nur Studienleistungen und Abschlüsse von solcherart akkreditierten Institutionen haben die Chance, für Weiterstudium oder Beruf anerkannt zu werden.
Natürlich schmücken sich auch die fiktiven Universitäten gern mit Akkreditierungen durch ebenso fiktive Kommissionen. Akademische Titel sind in den USA nicht geschützt, und Fantasie-Abschlüsse zu verkaufen ist prinzipiell nicht strafbar. Deren Erwerb allerdings schon. Hier heißt es insbesondere im Zeitalter des "distance learning" bei der Suche nach einer geeigneten und erschwinglichen Hochschule in den USA also wachsam sein und die Angaben genau nachprüfen, z.B. beim Council for Higher Education Accreditation (CHEA) ! Schon mancher hat auf diese Art und Weise viel Geld investiert und sich am Ende damit selbst ein Bein gestellt.
TransatlanTicker - 17. Okt, 23:22

