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Studium: Bewerbung

Harte Entscheidungen: Zulassung zum Bachelorstudium an US-Elitehochschulen

Die erste Aprilwoche ist in den USA für viele Studienbewerber die Woche der Wahrheit, denn in dieser Zeit versenden die meisten Colleges und Universitäten ihre Zulassungsbescheide. Nach einem monatelangen Bewerbungsmarathon ist die Freude über eine Zusage der Traumhochschule riesig und die Enttäuschung über Absagen oftmals bodenlos - gerade wenn es um die Zulassung an einer der begehrten Eliteuniversitäten geht. Vor ein paar Tagen brachte die Zeitung Los Angeles Times einen Gastkommentar von Angel Pérez, die die Zulassungsabteilung des privaten Pitzer College leitet, einer kleinen, linksliberalen Hochschule im kalifornischen Claremont, deren Reputation in den vergangenen zehn Jahren immer mehr gestiegen ist.

Indem der Artikel einen Blick hinter die Kulissen der Zulassungsentscheidungen und -zwänge gewährt, soll er Bewerbern Trost spenden, deren Selbstwertgefühl aufgrund von Absagen einen Knacks zu bekommen droht. Für deutsche Leser verdeutlicht er zum einen wunderbar die Kriterien, nach denen zumindest an selektiven US-Hochschulen die Entscheidungen über die Zulassung zum College-(=Bachelor-)Studium getroffen werden, und zeigt dadurch zum anderen, wie stark sich der ganze Ansatz von den Verfahren in Deutschland unterscheidet. Pérez' tröstende Worte kursieren in den USA inzwischen an vielen High Schools und haben beste Aussichten, zu einem Klassiker der College-Literatur zu werden. Im Folgenden habe ich den kompletten Kommentar ins Deutsche übertragen, um auch Lesern, die des Englischen nicht in allen Feinheiten mächtig sind, einen Zugang zur fremdartigen Welt der US College Admissions zu ermöglichen:

Das quälende Einmaleins der College-Zulassung
Über die Träume der Studienbewerber zu entscheiden, ist für die Zulassungsgremien der Hochschulen eine schwierige, emotionale Aufgabe

von Angel B. Pérez

Seit einer Woche spreche ich mit einer Menge wütender Menschen. Wenn sie schreien, höre ich geduldig zu. Wenn sie weinen, fühle ich mit ihnen. Der Schmerz darüber, nicht an der Traumhochschule angenommen zu werden, gleicht keinem anderem. Die Schüler rufen hier im Pitzer College an, um zu erfahren, was sie hätten anders machen können. Die Eltern rufen an, um uns zu bitten, unsere Entscheidung noch einmal zu überdenken. Es fällt schwer, jemandem, dem gerade das Studium an seiner Traumhochschule "verweigert" wurde, obwohl er alles richtig gemacht hat, zu erklären, dass es schlicht und ergreifend nicht genügend Studienplätze gab.

Was diese Familien nicht sehen, ist das Ausmaß an Emotionalität, mit der Zulassungsgremien überall im Land diese Entscheidungen treffen. Die Schüler wissen nicht, dass wir hinter verschlossenen Türen heftig über solch schwierige Entscheidungen streiten. Jeder von uns kämpft in den Sitzungen des Zulassungsausschusses um seine Kandidaten, und wir sind aufrichtig traurig, wenn wir Bewerber abweisen müssen, von denen wir wissen, dass sie hart gearbeitet haben. Aufgrund von Umständen, die jenseits unserer unmittelbaren Kontrolle liegen, können wir sie dennoch nicht aufnehmen.

Noch immer fällt es mir schwer, den betrübten Ausdruck auf den Gesichtern meiner Kollegen zu vergessen, wenn gegen die Schüler entschieden wird, für die sie sich im Zulassungsausschuss stark gemacht haben. Erst vor wenigen Tagen hatten wir zwischen einigen Kandidaten für ein besonderes Stipendium abzuwägen, genau wissend, dass nur noch ein einziges zu vergeben war. Die Spannung im Raum war mit Händen zu greifen. Jeder Mitarbeiter der Zulassungsabteilung wollte, dass seine oder ihre Bewerber/in angenommen wird. Als die harte Entscheidung verkündet wurde, machte sich tiefe Traurigkeit breit. Wir wussten, dass wir das Leben einiger Studenten positiv beeinflussten, während wir die Mehrheit der Bewerber ablehnten.

Auch wenn man noch so viele Jahre in der Zulassung zum College arbeitet, wird es niemals leichter, nein zu sagen. An meiner Einrichtung erhielten wir in diesem Jahr 4.079 Bewerbungen, hatten aber nur 245 freie Plätze für das erste Studienjahr zu vergeben. Unsere Herausforderung besteht darin, aus einer Mehrheit überqualifizierter Studenten auszuwählen.

Ich erinnere mich an das Schicksal einer jungen Frau, die ein erstklassiges schulisches Profil vorweisen konnte. Sie hatte den bestmöglichen Notendurchschnitt an einer exzellenten High School in Los Angeles, engagierte sich in einer Vielzahl an außerunterrichtlichen Aktivitäten, und ihre Bewerbungsessays lasen sich hervorragend. Doch obwohl sie aus einer nahegelegenen Stadt stammte, hatte sie sich niemals die Zeit genommen, unser College zu besuchen. Wir bieten zahlreiche Gelegenheiten, unseren Campus kennenzulernen, aber sie hatte sich vorher überhaupt nicht mit uns in Verbindung gesetzt.

In einem Jahr, in dem es schwieriger denn je ist vorherzusagen, wie viele Schüler letztendlich unser Angebot annehmen und ihr Studium bei uns antreten, sollten wir da das Risiko eingehen und darauf spekulieren, dass es ihr mit dem Studium an Pitzer wirklich ernst ist? Unter dem Druck von zu vielen Bewerbungen und der Unsicherheit, wer am Ende tatsächlich das Studium bei uns beginnt, müssen wir nach Wegen suchen, Bewerber abzuweisen. Schließlich sagten wir ihr ab.

Ich erinnere mich auch an einen jungen Mann aus New York City, der hinsichtlich der schulischen Leistungen unterhalb unserer Anforderungen lag. Hätte ich seine Bewerbung gelesen, ohne ihn vorher kennengelernt zu haben, hätte ich ihn vermutlich abgelehnt. Aber er kam zu der Informations- veranstaltung, die ich an seiner Schule in New York gab, und hielt über das ganze Jahr hinweg den Kontakt zu mir. Dann führte ich ein Bewerbungs- gespräch mit ihm und schrieb in meinem Bericht: "Dieser Junge ist wie geschaffen für Pitzer College." Er engagierte sich für soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung - zwei der Hauptwerte, auf denen unsere Institution gegründet wurde. Dieser junge Mann hatte offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht und war entschlossen, mich davon zu überzeugen, dass er genau zu uns passte.

Seine Bewerbung landete schließlich auf meinem Schreibtisch, und mir war klar, dass die Zulassungsentscheidung nicht einfach sein würde. Er hatte einen Notendurchschnitt, der unterhalb unserer typischen Marge lag, und legte keine Ergebnisse aus Eignungstests vor, denn diese sind an unserer Hochschule freiwillig. Der Zulassungsausschuss würde ihm folglich nicht freundlich gesinnt sein. Also entschloss ich mich, dem Gremium Teile seines Bewerbungsessays laut vorzulesen. Ich musste sicherstellen, dass er nicht nur auf seine Noten und Punktzahlen reduziert wurde. Die Mitglieder des Ausschusses mussten über den Humor dieses jungen Mannes laut lachen, und niemand konnte glauben, wie viel Zeit und Mühe er darauf verwendet hatte, uns zu zeigen, dass er der richtige Bewerber für Pitzer war.

Im Anschluss an meine Lesung berichtete ich dem Ausschuss von meinen Eindrücken während des Bewerbungsgesprächs: "Er wird am Ende sicher nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehören, aber seine starke Präsenz auf dem Campus wird eine Bereicherung sein." Einer meiner Kollegen, der sichtlich beeindruckt war, sagte: "Dieser Bursche will wirklich die Welt verändern, oder?"

Am Ende machte der persönliche Kontakt den Unterschied, und die Fähigkeit dieses jungen Mannes, ein klares Bild davon zu entwerfen, warum er perfekt zur Kultur unserer Institution passte, überzeugte uns.

In dieser Woche erhielten Schüler im ganzen Land Zusagen und Absagen von Tausenden Hochschulen. Sie haben ihr Herzblut in ihre Bewerbungen gesteckt. Sie haben hart gearbeitet und sind das Risiko eingegangen, den Zulassungsgremien in ihren Essays äußerst private Details mitzuteilen. Sie haben uns von ihren Zielen, ihren Hoffnungen, ihren Siegen und Niederlagen und den Widrigkeiten erzählt, mit denen sie zu kämpfen haben.

Ich las ihre Bewerbungen in meiner Wohnung, bei Starbucks und in meinem Büro - zugegebenermaßen mitunter zu ungewöhnlich später Stunde. Immer mit einer Tasse Kaffee in der Hand tauchte ich in ihre Lebensgeschichten ein. Ich lachte, ich weinte, und manchmal brach ich auch in Jubel aus (was mir bei Starbucks ein paar befremdliche Blicke einbrachte).

Unabhängig von meiner Reaktion auf einzelne Bewerbungen fühle ich mich durch die jungen Menschen heute wahrhaft inspiriert. Sie sind weitaus motivierter und qualifizierter für das Studium als ich es zum Zeitpunkt meiner eigenen Bewerbung war. Jeden Tag lese ich Geschichten über junge Menschen, die hart daran arbeiten, die Welt zu verändern und neue Erfahrungen zu schaffen, für die sie Risiken eingehen, Mut beweisen und Hindernisse überwinden müssen. Wir können nicht alle Schüler zum Studium zulassen, die uns am Herzen liegen, und das liegt daran, dass uns viel mehr von ihnen am Herzen liegen, als jemals Studienplätze vorhanden sein werden.

All diesen Schülern sage ich: Wo ihr zum Studium angenommen werdet, ist kein Ausdruck eures Wertes als Menschen. Und erinnert bitte eure Eltern daran, dass der Zulassungsbescheid vom College nicht die Abschlussnote auf ihrem Zeugnis als Eltern darstellt. Wenn eine Hochschule euch nicht angenommen hat, bedeutet dies keine Ablehnung eurer Persönlichkeit.

Tatsächlich haben die meisten Bewerber, die wir abweisen, absolut alles richtig gemacht. Aber angesichts der begrenzten Anzahl an Studienplätzen und der widerstrebenden hochschulinternen Interessen, die wir in Einklang bringen müssen, werden viele junge Leute aufgrund der Bedürfnisse der Hochschule abgelehnt, nicht aufgrund mangelnder Leistungen ihrerseits.

Wir streben ein ausgeglichenes Verhältnis von Frauen und Männern, Studenten aus Kalifornien, aus anderen US-Staaten und aus dem Ausland an. Wir sind außerdem bemüht, ein starkes Gleichgewicht aus sozioökonomischer und ethnischer Vielfalt zu schaffen. Wir müssen sicherstellen, dass wir Nachwuchs für unsere Sportmannschaften, unsere Orchester und unsere Theaterproduktionen an den Campus holen. Die Liste der Anforderungen ist endlos und scheint jedes Jahr zu wachsen.

Allen, die in dieser Woche die dicken Briefumschläge, die dünnen Briefumschläge und alles andere dazwischen erhalten, möchte ich also dafür danken, dass ihr Einzelheiten aus eurem Leben und eure Hoffnungen mit uns geteilt habt. Genau das ist es, was Zulassungsfachleute im Geschäft hält: das Wissen davon, dass junge Menschen grandiose Dinge tun und transformative Erfahrungen schaffen, die die Welt von Morgen beeinflussen.

Gleichgültig welche Zulassungsentscheidung ihr erhalten habt: Ihr habt hart gearbeitet und euch das Recht verdient, mit euren Leistungen zu prahlen. Ihr seid wahrhaftig die Hoffnung, nach der wir suchen.

Übersetzung CB, mit freundlicher Genehmigung von Angel Pérez

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Dan Rather Reports: TV-Bericht zum College-Studium in den USA

Der Texaner Dan Rather gehört zu den Urgesteinen des US-Journalismus: 24 Jahre lang, von 1981 bis 2005, moderierte er allabendlich die Hauptnachrichten des Senders CBS. Eine Art amerikanischer Ulrich Wickert also aus einer längst vergangenen Zeit, in der das US-Fernsehen noch überwiegend von den "Big Three" CBS, ABC und NBC bestimmt wurde. Seitdem Rather und CBS 2006 im Streit auseinander gingen, präsentiert der inzwischen 76jährige einmal pro Woche die einstündige Reportage Dan Rather Reports auf dem Kabelsender HDNet. Die letzte Folge befasste sich unter dem Titel "Stress Test: Getting Into College" ausführlich mit den Strapazen einer College-Bewerbung in den USA sowie den zahlreichen Problemen rund um die Zulassung zum Bachelor- studium, die nach Ansicht vieler Kritiker völlig aus dem Ruder geraten ist. Die komplette Sendung kann man sich hier online ansehen. (Noch steht sie auf der Liste ganz oben, aber mit der Zeit wird sie weiter nach hinten rücken. Zum späterem Auffinden wichtig: Sendedatum war der 27. Mai 2008.)

rather-reportsDie sehenswerte Reportage widmet sich zunächst dem Mysterium der Zulassung an den exklusivsten Universitäten des Landes. Nach welchen Kriterien werden die Entscheidungen getroffen? Rather gewährt uns einen Exklusiv-Einblick in die Diskussionen des Auswahl- gremiums an der renommierten University of Chicago, die unter anderem für ihre extravaganten Essay-Fragen bekannt ist. Danach geht es um den wachsenden Einfluss der Hochschulrankings, die von vielen Kritikern für die zunehmende Kommerzialisierung der College-Zulassung als einer Art Markenware verantwortlich gemacht werden: Rather spricht mit Lloyd Thacker, der kreuz und quer durch die USA tourt, um Eltern und Schüler davon zu überzeugen, die mächtigen Rankings links liegen zu lassen. Im Anschluss berichten High School Schüler aus wohlhabenden Familien, wie sie mit dem Druck von Eltern und Mitschülern umgehen, an der "richtigen" Uni genommen zu werden. Schüler aus ärmlichen Verhältnissen haben dagegen mit ganz anderen, viel grundsätzlicheren Problem zu kämpfen, allen voran der Finanzierung. Auch sie lässt Rather zu Wort kommen. Am Ende diskutieren vier Unipräsidenten darüber, was sich ändern muss, damit die Zulassung zu amerikanischen Hochschulen wieder gerechter, transparenter und bezahlbarer wird.

Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Reportage, die sich natürlich an ein amerikanisches Publikum richtet. Aber wer sich auch nur ein bisschen dafür interessiert, wie es in den USA um den Zugang zu höherer Bildung bestellt ist, bekommt hier eine umfassende, kritische und dabei durchaus ausgewogene Einführung auf dem neuesten Stand der Dinge.

Zulassung zum Elitestudium in den USA: Insider-Tipps vom Experten

Der Wettbewerb um Bachelor-Studienplätze an den prestigeträchtigsten amerikanischen Colleges und Universitäten wird immer härter. Darunter leiden auch internationale Bewerber, denn sie konkurrieren direkt mit den US-High School Absolventen, ohne dass es besondere Quoten für Ausländer gäbe. Der Informationsbedarf ist deshalb allerorten groß: Gibt es eine "Geheimformel" für die Zulassung zum Elitestudium in den USA? Nach welchen Kriterien treffen die Unis ihre Entscheidungen? Wie wichtig ist z.B. neben den Schulnoten das ehrenamtliche Engagement im sozialen, politischen oder kulturellen Bereich? Was soll ich in meinem Bewerbungsessay schreiben und welche Personen soll ich für meine Empfehlungsschreiben auswählen? Und natürlich: Wie ist das Ganze zu finanzieren?

Ausführliche und kompetente Antworten auf diese und andere Fragen gibt es jetzt aus berufenem Munde: In einem 23minütigen Video erläutert Douglas Christiansen, Leiter der Zulassungsabteilung an der privaten Vanderbilt University in Nashville (Tennessee), worauf es bei einer Bewerbung an seiner und anderen US-Universitäten der Spitzenklasse ankommt.



Nicht alle Informationen und Empfehlungen sind 1:1 auf die Situation von internationalen Bewerbern übertragbar. An deutschen Gymnasien zum Beispiel gibt es keine zusätzlichen Honors- oder Advanced Placement (AP) Kurse, die man freiwillig belegen kann, um sich besonders für die Aufnahme an anspruchsvollen Hochschulen zu qualifizieren. Auch Christiansens Ausführungen zur Finanzierung treffen nur bedingt auf Ausländer zu, denn viele Finanzierungshilfen der Universitäten und der US-Regierung sind für Amerikaner reserviert. Ebenso gilt das Prinzip der "need-blind admissions", nach dem die Zahlungskraft eines Bewerbers bei der Zulassungsentscheidung keine Rolle spielen soll, bislang nur an acht amerikanischen Hochschulen auch für Ausländer. Vanderbilt gehört nicht dazu.

Dennoch empfehle ich, das Video in voller Länge anzuschauen, denn auch ohne gewisse Details wird deutlich, worum es geht: Wer an den exklusivsten US-Universitäten zum Bachelorstudium aufgenommen werden möchte, muss neben exzellenten Noten auch im außerschulischen Bereich ein überzeugendes Profil vorweisen können. Dabei kommt es nicht auf die Masse von Aktivitäten an, sondern auf die Klasse. Die Unis möchten sehen, dass Bewerber an ihren Schulen die anspruchsvollsten Fächer als Leistungskurse wählen und sich auch sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit schulisch und persönlich herausfordern. Der Essay muss authentisch wirken und elegant geschrieben sein; die Gutachter müssen Substanzielleres zu sagen haben als "She is a good person." Nicht zuletzt kommt es darauf an, dass Hochschule und Kandidat zueinander passen. Um dies sicherzustellen, muss man sich Werte, Philosophie und inhaltliche Schwerpunktsetzungen einer Universität vorher genau ansehen und seine Bewerbung daraufhin ausrichten.

Christiansens wichtigster Ratschlag aber kommt zum Schluss: Auf keinen Fall sollte man sein Selbstwertgefühl davon abhängig machen, ob die Zulassung an dieser oder jener Uni klappt oder nicht. Dies richtet sich hauptsächlich an Amerikaner aus wohlhabenden Schichten, in denen der psychologische Druck auf die jungen Menschen teilweise enorm ist und die Eltern später im Golfclub betreten zu Boden blicken, wenn es mit Sohnemanns Zulassung an Harvard oder Stanford nicht geklappt hat. Aber auch bei deutschen Abiturienten habe ich schon großen Katzenjammer erlebt, wenn man (vergeblich) alles auf die Ivy-League-Karte gesetzt hat. Ergänzend deshalb mein Tipp: Es müssen nicht unbedingt die ganz großen Namen sein. Eine Bachelorausbildung von vergleichbarer Qualität bieten allen Mythen zum Trotz auch viele andere US-Hochschulen, und zwar bei weitaus realistischeren Zulassungschancen. Dank an Carolyn Lawrence für den Hinweis.

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