Hochschulrankings international im Überblick
Sie sind eine Plage: Uni-Rankings verzerren, vereinfachen und vergleichen hochkomplexe Institutionen, die sich nicht auf ein paar handliche Datensätze reduzieren und populistisch in Ranglisten von 1 bis 100 präsentieren lassen. So zumindest lautet die gängige Kritik an den Hochschulhitparaden, und tatsächlich ist mir in Fachkreisen bislang noch niemand begegnet, der Studieninteressenten als erstes den Blick in ein Ranking empfehlen würde. Furchtbar, irreführend und gefährlich sei das Ganze, hört man unisono von Hochschulen und Studienberatern nicht nur in den USA, wenn junge Menschen ihre Studienwahl von Rankingplatzierungen abhängig machten. Dieselben Colleges und Universitäten sind jedoch meistens die ersten, die eine Verbesserung ihrer eigenen Platzierung lauthals vermarkten.
Ob es uns gefällt oder nicht: Uni-Rankings sind aus dem Bildungssektor (oder Bildungsmarkt, wie es heute unverhohlen heißt) nicht mehr wegzudenken, im Gegenteil: Jährlich kommen neue hinzu. In mehr als 30 Ländern gibt es solche Ranglisten inzwischen. Hinzu kommen internationale Rankings wie die einflussreichen britischen Times Higher Education-QS World University Rankings, die Universitäten über Ländergrenzen hinweg vergleichen. Anstatt Rankings pauschal zu verteufeln, bin ich eher dafür, den Studierenden dabei zu helfen, die Bewertungskriterien zu verstehen und sich davon ausgehend eine Liste persönlicher Favoriten zu erstellen.
Aufklären und verbessern möchte auch das Institute for Higher Education Policy (IHEP), eine Forschungsgruppe in Washington D.C., das der Wachstumsbranche Hochschulrankings nun eine eigene Website gewidmet hat, die nicht nur kommentierte Links zu Rankings für verschiedene Länder enthält, sondern auch diverse Ressourcen wie Zeitschriftenartikel und Forschungspapiere, die die Methodologie der Rankings und ihre Verwendung durch Studierende und Medien kritisch beleuchten. Das IHEP Ranking Systems Clearinghouse ist somit eine hervorragende Informationsquelle für alle, die entweder auf der Suche nach Uni-Rankings für spezifische Länder oder für bestimmte Studiengebiete sind oder sich in diese komplexe Thematik einarbeiten wollen. Das IHEP setzt sich auch für eine Verbesserung von Hochschulrankings ein und war 2006 Gastgeber einer Konferenz in Berlin, auf der mit den Berlin Principles on Ranking of Higher Education Institutions [pdf] Leitlinien für eine gute Rankingpraxis formuliert wurden.
>> Mehr zum Thema Rankings im TransatlanTicker
Ob es uns gefällt oder nicht: Uni-Rankings sind aus dem Bildungssektor (oder Bildungsmarkt, wie es heute unverhohlen heißt) nicht mehr wegzudenken, im Gegenteil: Jährlich kommen neue hinzu. In mehr als 30 Ländern gibt es solche Ranglisten inzwischen. Hinzu kommen internationale Rankings wie die einflussreichen britischen Times Higher Education-QS World University Rankings, die Universitäten über Ländergrenzen hinweg vergleichen. Anstatt Rankings pauschal zu verteufeln, bin ich eher dafür, den Studierenden dabei zu helfen, die Bewertungskriterien zu verstehen und sich davon ausgehend eine Liste persönlicher Favoriten zu erstellen.
Aufklären und verbessern möchte auch das Institute for Higher Education Policy (IHEP), eine Forschungsgruppe in Washington D.C., das der Wachstumsbranche Hochschulrankings nun eine eigene Website gewidmet hat, die nicht nur kommentierte Links zu Rankings für verschiedene Länder enthält, sondern auch diverse Ressourcen wie Zeitschriftenartikel und Forschungspapiere, die die Methodologie der Rankings und ihre Verwendung durch Studierende und Medien kritisch beleuchten. Das IHEP Ranking Systems Clearinghouse ist somit eine hervorragende Informationsquelle für alle, die entweder auf der Suche nach Uni-Rankings für spezifische Länder oder für bestimmte Studiengebiete sind oder sich in diese komplexe Thematik einarbeiten wollen. Das IHEP setzt sich auch für eine Verbesserung von Hochschulrankings ein und war 2006 Gastgeber einer Konferenz in Berlin, auf der mit den Berlin Principles on Ranking of Higher Education Institutions [pdf] Leitlinien für eine gute Rankingpraxis formuliert wurden.
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TransatlanTicker - 31. Okt, 17:40
Fast hätte ich's vergessen: In ihrer Ausgabe vom 7. April hat die Zeitschrift
Da sind sie wieder: die neuesten Uni-Charts aus den USA, wie immer
Das kanadische Pendant zu den populären Rankings US-amerikanischer Hochschulen durch die Zeitschrift



