Schokoladenseite: Promotion in Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin
Als Ehemaliger des John F. Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin habe ich mich natürlich sehr gefreut, als das Institut 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative für seine Graduate School of North American Studies ausgezeichnet wurde. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Promotionsprogramm, das an die Doktorandenausbildung in den USA angelehnt ist. Die Promovenden forschen also nicht über Jahre hinweg allein vor sich in, sondern belegen gemeinsam Seminare und stehen auch sonst in regem interdisziplinären Austausch miteinander. Wer in die Graduiertenschule aufgenommen wird, erhält zudem eine großzügige finanzielle Förderung für bis zu drei Jahre; danach muss die Doktorarbeit fertig sein. Geforscht wird zu den großen Themen der amerikanischen Gesellschaft, Freiheit und Demokratie.

Wie es an der Graduate School zugeht und an welchen Themen die Doktoranden aktuell arbeiten, zeigt ein sehenswerter Kurzfilm, der kürzlich im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft produziert wurde und seit Anfang des Jahres gemeinsam mit anderen Videos auf einem Online-Portal zu sehen ist, mit dem die DFG für die Exzellenzinitiative der Bundesregierung wirbt. Vorgestellt werden unter anderem die Arbeiten von Silke Hackenesch, die sich mit der Bedeutung von Schokolade als Metapher für Schwarzsein beschäftigt, und von Britta Schumacher, die die Rehabilitation von Strafgefangenen durch christlich-evangelikale Gruppen in den USA untersucht. Nach diesem gut gemachten Video bekomme ich fast wieder Lust, noch einmal ans alte Institut zurückzukehren, das übrigens mit seinem neuen Anstrich und der aufwändig umgebauten Bibliothek kaum wiederzuerkennen ist. Schon in den Neunzigerjahren war das JFK eine der ersten Adressen für Amerikanistik in Europa, und ist es heute umso mehr.

Wie es an der Graduate School zugeht und an welchen Themen die Doktoranden aktuell arbeiten, zeigt ein sehenswerter Kurzfilm, der kürzlich im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft produziert wurde und seit Anfang des Jahres gemeinsam mit anderen Videos auf einem Online-Portal zu sehen ist, mit dem die DFG für die Exzellenzinitiative der Bundesregierung wirbt. Vorgestellt werden unter anderem die Arbeiten von Silke Hackenesch, die sich mit der Bedeutung von Schokolade als Metapher für Schwarzsein beschäftigt, und von Britta Schumacher, die die Rehabilitation von Strafgefangenen durch christlich-evangelikale Gruppen in den USA untersucht. Nach diesem gut gemachten Video bekomme ich fast wieder Lust, noch einmal ans alte Institut zurückzukehren, das übrigens mit seinem neuen Anstrich und der aufwändig umgebauten Bibliothek kaum wiederzuerkennen ist. Schon in den Neunzigerjahren war das JFK eine der ersten Adressen für Amerikanistik in Europa, und ist es heute umso mehr.
TransatlanTicker - 30. Apr, 11:06



